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Papier- und Druckindustrie

Berührende Temperaturmeßgeräte - wie Kontaktthermometer - sind an Papierwalzen und Antrieben kaum einsetzbar. Daher ist zur Minimierung des Ausfallrisikos und zu Prozeßoptimierungen die Infrarotthermografie in der Papier- und Druckindustrie vorteilhaft einsetzbar.
In einer Papierfabrik sollten thermografische Messungen an Papierwalzenenden und Trockenzylindern vorgenommen werden. Von diesen mechanisch und thermisch stark beanspruchten Teilen wird eine hohe Zuverlässigkeit und Laufleistung abverlangt. Erkennbare Temperaturunterschiede im Bereich des Walzenendes können z. B. auf Schädigungen der Isolierhülse hinweisen. Der Vergleich der Walzen untereinander ist für den Betreiber Grundlage zur Beurteilung des Temperaturregimes. Gleichzeitig wurde die Thermografie genutzt, um die Genauigkeit der vorhandenen Temperaturmessung zu bewerten.
     
Für den Betreiber interessant war auch die Temperaturverteilung über die gesamte Breite der Papierbahn. Hier werden ähnlich wie bei Kunststofffolien oder anderen dünnschichtigen Endlosmaterialien Abweichungen an den Walzenenden wegen der schwierigen Führung des Temperaturregimes erkennbar. Solche Abweichungen können u.U. zu Qualitätsbeeinträchtigungen des Produktes führen.
Trockenzylinder einer Papiermaschine
Trockenzylinder einer Papiermaschine
Blick auf die Papierbahn
Blick auf die Papierbahn

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