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Instandhaltung

Einordnung der Thermografie in das System der Technischen DiagnostikDie Infrarot-Thermografie ordnet sich als zerstörungsfreies Verfahren in die Technische Diagnostik ein (siehe Schema rechts). Damit wird zustandsorientierte Instandhaltung möglich.
Der große Vorteil dieses Verfahrens besteht darin, daß keine Unterbrechungen des Produktionsprozesses notwendig sind. Die Strategien der Instandhaltung sind auf Technische Isolierungen und elektrische Bauteile anwendbar.

Die Einordnung der Infrarotmessungen in die Instandhaltungsstrategie des Betreibers erlaubt ein Eingehen auf die Stellung des Bauteils im Produktionsprozeß. Nach Ermittlung der Ausfallrisiken (Prozeßkette analysieren!) werden die Meß- und Prüfintervalle festgelegt.
Die nebenstehende Grafik zeigt deutlich, welche Effekte sich durch den Einsatz von jeweils moderner Diagnosetechnik und -verfahren erzielen lassen:
Während die Zahl der Transformatoren (G) permanent steigt, sinkt die Ausfallrate (q) jeweils deutlich nach Einführung der neuen Techniken:
a - Beginn der systematischen Isolierölüberwachung
b - Beginn der gaschromatischen Untersuchung des Transformatorenöls
c - Kontinuierliche Überwachung des Isolieröls auf Schadgas mit neuartiger Gaszelle

Die Einführung der Thermografie als Diagnoseverfahren im Rahmen der Instandhaltung/Technischen Diagnostik wird zu ähnlichen Verringerungen der Ausfallrate (nur 1 Stufe) führen. Nach einer gewissen Zeit erreicht man dann die horizontale Linie der neuen Ausfallrate. Reduzierungen um 80 % sind realisierbar.
Technische Diagnostik an elektrischen Betriebsmitteln
Entwicklung der Ausfallrate bei Transformatoren
Quelle: O. Maus: Technische Diagnostik an elektrischen Betriebsmitteln
in: Sachzeugen der chemischen Industrie Heft 1/1999

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