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Infrarot-Schlackendetektion
Physikalisches Prinzip
Schlacke und Stahl haben bei gleicher Temperatur ein stark unterschiedliches Abstrahlungsvermögen. Die Größe dieser Unterschiede hängt u.a. von Stahlsorte, Schlackenbestandteilen, Abstichtemperatur und Wellenlängenbereich der Infrarotkamera ab. Durch die Infrarotstrahlung sind i.d.R. bessere Sichtbedingungen auf den Strahl gegeben als mit dem menschlichen Auge. Funktionsweise des Systems Durch eine Infrarotkamera werden die Strahlungsunterschiede zwischen Stahl und Schlacke erfaßt. Die im System integrierte Datenanalyse und Bildverarbeitung erlaubt durch die Ausblendung von Störsituationen ein sicheres Erkennen des Schlackenmitlaufes. Über das System wird dann ein Alarm ausgegeben. Die Daten des Abstiches werden in einem log-file in das System des Stahlwerkes überspielt. Dem Schmelzer steht permanent ein Videobild mit Systemstatus und IR-Bild zur Verfügung. Infrarotbilder des Abstichstrahles mit Markierung der Schlacke (grün) und zugehöriger Verlauf des Schlackenanteils im Strahl Deutlich zu erkennen sind die Zwischenschlacke und der volle Schlackenstrahl am Ende
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