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Infrarot-Luftaufnahmen

Aus der Höhe betrachtet sind optisch kaum zu unterscheidende geologische Gegebenheiten oder Umweltschäden thermografisch erkennbar. Auffälligkeiten und Anomalien der Erdoberfläche können erkundet und lokalisiert werden.    
     

Luftaufnahme mit der Autobahn A72 bei Chemnitz
Bei thermografischen Untersuchungen aus der Luft wird das unterschiedliche Wärmeleit- und Wärmespeichervermögen der Erdoberfläche analysiert. Diese Wärmetransportprozesse und das Emissionsverhalten der Materialien an der Oberfläche werden genutzt und als Temperaturunterschied erfaßt.

Die Thermografie ist meist in Ergänzung weiterer Messungen und Beobachtungen zu sehen. Die Untersuchungen werden aus der Luft vorzugsweise mit Ultralight, Hubschrauber oder Vermessungsflugzeug vorgenommen. Die genaue Justierung des Kamerasystems und die richtige Wahl des Blickwinkels und Größe des Sichtbereiches ermöglichen die exakte Zuordnung der Infrarotdaten zum Gauß-Krüger-Korrdinatensystem bzw. GPS.
   
Was ist erkennbar?        
  • Einleitungen in Gewässer
  • Deponieschwelbrände
  • Kontaminationen im Erdreich
  • eingegrabene Tankanlagen
  • Vernässungszonen und verborgene Flußläufe
  • geologische Unterschiede wie z.B. eratische Blöcke verborgene Grundmauern und Hohlräume
  • klimatisch bedingte Temperaturunterschiede im Terrain
  • Wärmeemissionen in der Landschaft                    
Welche Effekte sind erzielbar ?        
  • Umweltschadensortung
  • klimatische Kartierung / Hilfestellung für Baugrunduntersuchungen
  • Visualisierung verschütteter Wasserläufe und verborgener Quellen
  • Erkennung archäologischer Relikte
  • Einpassung der aufgefundenen Unterschiede in die vorliegenden Bestandspläne bzw. Karten
  • Kartierung von Vegetationszonen
Luftaufnahme der A72 bei Chemnitz
Luftaufnahme der A72 bei Chemnitz

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