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Mittel- und Hochspannungsschaltanlagen

Mittel- und Hochspannungsschaltanlagen werden vorrangig von den Energieversorgern betrieben. Als Einspeisestation – und in seltenen Fällen auch als Prozessspannungsebene – werden Spannungen ab 6 kV auch von Industrieunternehmen oder größeren Bürokomplexen betrieben.
Im Rahmen der Ausbildung und Zertifizierung zum VdS-anerkannten Sachverständigen für Elektrothermografie VdS 2859:2005 wird dieser Spannungsebene große Aufmerksamkeit zugewandt, da hier auftretende Fehler erhebliche Auswirkungen auf den Betrieb großer Verbraucher haben. Hinzu kommt, dass für die Bewertung solcher Anlagen spezielle Kenntnisse erforderlich sind.

Für die Inspektion von Schaltanlagen der Mittelspannungsebene (3-30 kV) kann im belasteten Zustand nur die Infrarot-Thermografie eingesetzt werden. Die bildgebende Temperaturmessung zeigt dabei sofort die durch erhöhte Übergangswiderstände hervorgerufenen Übertemperaturen im Vergleich mit den fehlerfreien Anlagenteilen.

Die IR-Bilder werden vor Ort gespeichert und im Büro ausgewertet. Bei turnusmäßigen Inspektionen zeigen sich sehr gut die kritischen Anlagen mit erhöhten Fehlerbildern.

Diese Messungen werden immer mehr von den Schadenversicherern im Rahmen der Risikovorsorge gefordert, um Betriebsunterbrechungen vorzubeugen. Dabei wird der Einsatz von VdS-anerkanntem Sachverständigen empfohlen.

Die ITEMA GmbH hat eigenes zertifiziertes Personal für Thermografie gemäß den Normen EN-473-IT (Stufen 3 und 2) sowie VdS 2859:2005.
fehlerhafte Schraubverbindung am Trafo
fehlerhafte Schraubverbindung am Trafo
fehlerhafte Schraubverbindung an einem NS-Leistungsschalter
Fehlerhafte Schraubverbindung am Sammelschienenanschluß einer Mittelspannungs-Wanddurchführung (15 kV)
defekte Anklemmung an einen Sicherungsautomaten
Defekte Messerkontakte eines 3 kV- Sammelschienentrenners

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