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Geeignete Kameras für die Elektrothermografie
Durch VdS Schadenverhütung sind in der Richtlinie VdS 2859 die Anforderungen an Kameras für die Elektrothermografie und ihren Einsatz durch den Sachverständigen für Elektrothermografie definiert worden:
ITEMA setzt für die Elektrothermografie mehrere handgehaltene Infrarotkameras ein, welche alle der VdS-Anforderung entsprechen. Besonderen Einfluss auf die Messgenauigkeit hat die geometrische Auflösung der Kamera-Objektiv-Kombination. Hier sollte eine Kamera mit einer Auflösung kleiner 1,5 mrad eingesetzt werden, damit die Bildpunkte nicht zu groß werden. Da in großen Bildpunkten der hot-spot nur in den Mittelwert eingeht, wird seine Temperatur nicht korrekt gemessen. Die nachfolgenden Bilder zeigen dies:
Insbesondere wenn man kleine oder weit entfernte Objekte exakt messen will, sind IR-Kamera mit einer schlechten geometrischen Auflösung > 1,5 mrad abzulehnen, da hier keine Gewähr für eine korrekte Messung der Fehlertemperatur mehr besteht. Da diese Fehlertemperatur in die Bewertung des Fehlers eingeht, wird ein kritischer Fehler ggf. nicht seiner Gefährdung entsprechend eingeschätzt und entwickelt sich zu einem Brand.
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